13.07.2010
Töpfern für die Mädchen, Fußball für die Jungen zählten zu den abwechslungsreichen Angeboten für die Jugendlichen. Foto: pr

Junge Hochwasser-Opfer aus Polen zu Gast im Spreewald

Lübben - 22 Kinder und Jugendliche aus fünf Gemeinden Großpolens, die besonders stark vom Hochwasser betroffen sind, weilten zwei Wochen in der Jugendherberge in Lübben. Der Landkreis Dahme-Spreewald organisiert diesen Aufenthalt gemeinsam mit acht Jugendlichen des Humanistischen Regionalverbandes Brandenburg Süd aus Königs Wusterhausen.

Noch immer sind viele Schulen und Jugendeinrichtungen in Polen geschlossen, Familien müssen ihren Alltag neu organisieren. Die Abwechslung im Spreewald ist da eine große Hilfe. Die polnischen und deutschen Jugendlichen lernen sich in Kunstworkshops zu unterschiedlichen Themen und bei Sprachspielen kennen und erfahren so etwas über das Leben und den Alltag im Nachbarland. Auf dem Programm steht aber auch Spaß beim Go-Kart-Fahren oder bei einer Paddeltour durch den Spreewald.Landrat Stephan Loge (SPD) liegt diese Aktion besonders am Herzen: »Im Zeichen der Solidarität mit den Hochwasseropfern in Polen haben wir die Jugendlichen in Lübben aufgenommen, damit sie gemeinsam mit deutschen Jugendlichen eine schöne Zeit verbringen können. Die Kooperation mit unseren Nachbarn und die seit zehn Jahren bestehende Kreispartnerschaft mit Wolsztyn wird durch zahlreiche Ehrenamtler gelebt.« Der Besuch im Spreewald wird aus Mitteln des Deutsch-Polnischen Jugendwerks sowie Spenden der regionalen Unternehmen und Institutionen finanziert. Loge: »Mein Dank gebührt besonders dem Technischen Hilfswerk Lübben und der Kreisjugendfeuerwehr Dahme-Spreewald für die Bereitstellung der Zelte und Betten, dem Awo Regionalverband Brandenburg Süd, dem Spreewaldverein, Tropical Islands und dem Sportverein Grün-Weiß Schlepzig für die Freizeitgestaltungen.«Bisher wurden im Rahmen der Hochwasserhilfe 2010 durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk über 30 Gruppen mit mehr als 1000 Kindern und Jugendlichen vermittelt und untertstützt. Weitere Informationen im Internet unter www.dpjw.org.
red/jg

12.07.2010

Keine Angst vorm bösen Wolf

Weg mit dem Negativ-Image des grauen Raubtiers? Viel Wissen kann da helfen. Das wollen die Mitarbeiter der Naturwacht Brandenburg mit Sitz in Potsdam vermitteln. Ihr Leiter Manfred Lütkepohl (55) ist deshalb sehr zufrieden, dass sich die Junior Ranger das Thema Wolf selbst ausgesucht haben. Die Junior Ranger, das sind Mädchen und Jungen im Alter von fünf bis 16 Jahren, die begleitet von Rangern der Naturwacht die Naturlandschaften im Land Brandenburg erkunden. Aller zwei Wochen trifft man sich normalerweise nach der Schule und beschäftigt sich mit dem Zusammenleben von Mensch und Tier in der Natur. Aber so ein Camp mit Zelten und Fußballplatz ist dann doch schon mal etwas Besonderes. Mehr als 100 Junior Ranger aus den 15 Großschutzgebieten Brandenburgs wie dem Biosphärenreservat Spreewald oder dem Naturpark Niederlausitzer Landrücken und eine Gruppe aus dem Nationalpark Warthemündung in Polen sind am ersten Ferienwochenende in der Jugendherberge Lübben dabei. Nach der offiziellen Camp-Eröffung am Samstagnachmittag, bei der auch Besuch aus Potsdam vom Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz in Gestalt von Doris Klughardt anwesend ist, beginnen die Junior Ranger mit ihrem Wolfsparcours. Manfred Lütkepohl erzählt, dass sich die Kinder dieses Thema selbst ausgesucht haben. »Das ist ganz im Sinne der Umweltbildung. Junge Menschen sollen motiviert werden, selbst zu gestalten, was sie lernen wollen.« Nicht ohne Stolz präsentiert er eine Fahne, die zeigt, dass die Naturwacht Brandenburg von der Unesco als Bildungsprojekt ausgezeichnet wurde und sie mit ihrer Art der Wissensvermittlung auf einem richtigen Weg ist.Mehr als 30 Mitarbeiter und Ehrenamtliche der Naturwacht stehen den Kindern, die in Gruppen von je fünf bis zehn Rangern aufgeteilt sind, auf dem Wolfsparcours zur Seite. Acht Stationen sind auf den Spuren des Wolfes abzulaufen, bei jedem Halt gibt es einen Stempel auf die Teilnehmerkarte. Beispielsweise geht es an der ersten Station um den Wolf in Mythen und Märchen. Die Mädchen und Jungen sollen ein Wolfsbuch gestalten. Jeder kennt die vielen Geschichten vom bösen Wolf - ob er nun die Großmutter vom Rotkäppchen oder fast alle sieben Geißlein gefressen hat. Doch so böse wie im Märchen ist der Wolf im wirklichen Leben nicht. Die Kinder lernen, dass der Wolf für den Menschen ungefährlich ist. Genaueres erfahren sie an der zweiten Station. Dort können sie das Beutetier-Memorie spielen und erfahren, was der Wolf wirklich frisst - und Menschen sind da auf gar keinen Fall dabei. Rehe, Mäuse und, kaum zu glauben, kleine Mistkäfer mag er viel lieber.Spannend wird es, als Andreas Hauffe (39), seit zehn Jahren bei der Naturwacht dabei und mittlerweile der Wolfskenner und Spurenleser, eine Fotofalle vorführt und erklärt. Diese automatische Überwachungskamera reagiert auf Bewegungen auch in der Nacht - der perfekte Apparat, um den selten zu beobachtenden Wolf vielleicht doch mal von die Linse zu bekommen.Andreas Hauffe hatte schon drei Mal aufregende Begegnungen mit Wölfen. Das letzte Mal war das im vergangenen Jahr in Jütebog, ganz zufällig. Er sei den Spuren des Wolfs gefolgt. Er hat sogar einen Abdruck dabei. Er zeigt, woran man die Spur des Wolfes erkennt. »Wichtig für Kinder ist, die psychische Seite des Wolfs zu verstehen«, sagt er. Dass männliche Wölfe Rüden, weibliche Wölfe Fähen und die Jungen Welpen heißen, steht im Lexikon. Doch warum sich ein Wolf so und nicht anders verhält, ist im besten Fall nur in der Natur zu beobachten. Am Ende des Parcours ist dann allen Junior Rangern klar: Dort wo der Mensch lebt, kann auch der Wolf leben.

 

Lausitzer Rundschau, 01.08.2009

Lausitz preiswert erleben

Sie wollen Geld sparen, die Umwelt schonen oder keinen Stress mit langen Flugreisen: Immer mehr Menschen machen Urlaub in Deutschland. Die Jugendherbergen der Lausitz profitieren von diesem Trend.

Milan, Viete, Damian und Natalie liegen faul auf einem Holzsteg am Spreeufer in Lübben (Dahme-Spreewald), kühlen sich die müden Füße und zählen ihre Mückenstiche. Seit einer Woche sind die Kinder aus Berlin-Buch zu Gast in der Jugendherberge, und ihr Fazit lautet: „Supercool.“ Sie lieben das Wasser, die Ruhe, das viele Grün. „Nur die Betten quietschen etwas, und der Tee schmeckt nicht so toll“, sagt Friederike. „Aber sonst gibt es nichts zu meckern.“

Dass es so bleibt, dafür sorgt Herbergsleiter Steffen Regel. Seit 1991 leitet der 44-Jährige mit einem Kollegen zusammen das Haus im Spreewald. „Damals hatten wir noch keine Sanitäranlagen im Hauptgebäude“, erinnert er sich und sagt, dass in den vergangenen 18 Jahren eigentlich immer irgendwo an- oder umgebaut wurde. „Die Anforderungen der Gäste sind eben einfach gewachsen.“

Heute gibt es kleine gemütliche Blockhäuser für Familien und auf allen Fluren Duschen und Toiletten, immerhin. Ein riesiger überdachter Grillplatz, Paddelboote, Sportplätze und ein eigener Kahnanleger verbreiten ansprechendes Urlaubsflair.

„Wir hatten früher ein echtes Sommerloch“, sagt Regel. „Jetzt füllen Familien aus dem ganzen Bundesgebiet unsere Betten während der Schulferien. Die wollen gut essen und bequem schlafen, nutzen die Radwege, machen Ausflüge in die Region oder fahren mit dem Zug nach Berlin.“ So sind die 140 Betten der Lübbener Herberge derzeit ausgebucht, das erste Halbjahr 2009 brachte bereits 2100 mehr Übernachtungen als der Vergleichszeitraum 2008.

Regel selbst liebt die Arbeit in seinem idyllischen Haus – den eigenen Urlaub aber verbringt er nicht mehr in der Jugendherberge. „Auf Fernreisen aber, wenn ich in Australien oder Neuseeland war, habe ich mir immer einen Herbergsausweis gekauft. Da wusste ich einfach, welchen Standard ich erwarten konnte.“

Ein paar Kilometer weiter, in Cottbus, parkt gerade Familie Hunzinger aus Niedersachsen ihre Fahrräder vor der Jugendherberge. „Wir haben uns die ganze Strecke von der Mecklenburgischen Seenplatte bis zur Sächsischen Schweiz vorgenommen“, erzählt Mutter Sylvia Hunzinger. Sie schätzt die unkomplizierte Art der Unterbringung, die günstigen Preise und die vielen netten Bekanntschaften. „In den Herbergen kommt man bei den Mahlzeiten sehr schnell ins Gespräch und lernt besser Leute kennen als in den anonymen Bettenburgen des Südens.“

Familie Hunzinger wird in den kommenden Tagen weiter Richtung Sachsen radeln, vielleicht auch in der Oberlausitzer Gemeinde Neschwitz Station machen. Hier, zwischen Hoyerswerda (Kreis Bautzen) und Bautzen, kann Herbergsvater Toralf Brade rund 2000 Gäste im Jahr begrüßen. „Wir haben Konjunktur“, sagt er. „Familien kommen gern, Sportlerteams absolvieren ihre Trainingslager bei uns, Radtouristen nutzen die schöne Lage.“

Im vorigen Jahr verzeichnete das sächsische Jugendherbergswerk 337 050 Übernachtungen. In diesem Jahr werde mit rund 350 000 Übernachtungen gerechnet, sagt der Vorsitzende des Landesverbandes Sachsen, Thomas Müller. Für Berlin und Brandenburg gibt es noch keine statistische Erhebung. Allerdings sagt Verbandssprecher Marcus Hirschberg: „Es läuft gut, Jugendherbergen liegen im Trend, gerade bei Familien.“ 150 000 Gäste (400 000 Übernachtungen) kommen durchschnittlich pro Jahr – der Japaner auf der Durchreise ebenso wie der Wanderurlauber, der schon mal eine Woche im Spreewald oder im Schlaubetal verbringt.
Von Andrea Hilscher

 

DJH Jugendherberge Luebben

Sportliche Entdeckungsreise

Extra Tour 3/2009 • Silja Mannitz

Wer mit dem Kanu durch den Spreewald paddelt, fühlt sich fast wie im Dschungel. An den dicht bewachsenen Ufern stehen Bäume, Farn und Schilf Spalier. Das Summen der Libellen liegt in der Luft, und die Paddel stoßen in gleichmäßigem Rhythmus plätschernd ins Wasser. Beim einwöchigen „Aktivurlaub im Spreewald“ starten die Teilnehmer zu einer sportlichen Entdeckungsreise der Wasserlandschaft – und zu einem ganz besonderen Gruppererlebnis.

Mit beiden Händen gut festhalten und den einen Fuß in die Mitte des Bootes setzen. Dann den anderen Fuß nachziehen und gleichzeitig in die Hocke gehen – fertig. Alle Teilnehmer sitzen in Zweier- und Dreierkanadiern und -kajaks. Und los geht es, endlich rauf aufs Wasser! Mit von der Partie sind auch Andrea Requardt und ihre achtjährige Tochter Lara. Sie haben sich ganz bewusst für einen Aktivurlaub entschieden. „Ich bin früher schon gerne Kanu gefahren, aber lange nicht mehr dazu gekommen“, sagt Andrea Requart. „Und meine Tochter hatte auch direkt Lust, das Paddeln einmal auszuprobieren.“ Rund 30 Teilnehmer haben sich wie die beiden für sportliche Ferien in Brandenburg entschieden. Begleitet von zwei erfahrenen Betreuern in Einerbooten, starten sie zu kürzeren und längeren Etappen auf die Spree – vorbei an der abwechslungsreichen Flora und Fauna des Spreewalds, der als Biosphärenreservat besonderen Schutz genießt. „In unserer Einführung erklären wir den Teilnehmern genau, wie sie sich verhalten müssen, um die natürlichen Bewohner in den Uferregionen nicht zu stören“, betont Kanubetreuer SiegmarKröger. „Zudem erläutern wir die wichtigsten technischen Grundbegriffe. Wir führen in die Grifftechnik ein und helfen bei der Entscheidung, ob ein Kajak oder der etwas schwierigere Kanadier gewählt wird.“ Dann kann das praktische Lernen auf dem Wasser beginnen. Dank Rettungs- und Schwimmwesten fühlen sich dabei auch die Kinder zwischen acht und 14 Jahren ganz sicher. „Meine Tochter und ich fi nden es richtig toll, gemeinsam den Fluss zu erobern“, so Andrea Requardt. „Ich merke allerdings schon, dass ich ein bisschen für sie mitpaddeln muss, weil sie sich an der Altersuntergrenze bewegt. Aber das stört mich nicht weiter.“

Gemeinsam macht’s mehr Spaß
Viel Spaß haben auch Mechthild Sommer-Großheim und ihre Kinder Thomas (11) und Mona (9) bei ihrem Aufenthalt in Lübben. Während Thomas immer mit dabei ist, sobald es aufs Wasser geht, erforschen seine Schwester und die Mutter, die wegen einer Zerrung im Handgelenk außer Gefecht gesetzt ist, die Umgebung. „Der Spreewald ist sehr schön und der Blick von der Jugendherberge auf den Fluss toll“, so der Eindruck von Mechthild Sommer-Großheim. „Mein Sohn genießt es, sich sportlich richtig zu verausgaben. Meine Tochter spielt viel mit den Kindern. Und ich fi nde es schön, dass noch andere Alleinerziehende vor Ort sind, mit denen ich Erfahrungen austauschen kann.“ Auch für Andrea Requardt war der Kontakt zu Gleichgesinnten mit ein Grund, sich für den Urlaub zu entscheiden. „Die Gruppe ist sehr nett“, sagt sie. „Mir gefällt es, mit Leuten aus ganz Deutschland zusammenzukommen und in den Gesprächen einmal über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen. Wir sitzen abends meist noch lange zusammen und unterhalten uns in lockerer Runde.“ Währenddessen vergnügen sich die Kinder auf ihre Weise – am Wasser. Die Lage der Jugendherberge direkt an der Spree macht dies möglich. „Ich fi nde es klasse, dass die Boote die ganze Zeit zur Verfügung stehen“, sagt Mechthild Sommer-Großheim. „Die Kinder haben viel Spaß daran, sich abends noch an der Spree zu tummeln. Sie spielen dann Kajakpolo, eine Mischung aus Handball und Basketball, nur eben auf dem Wasser, zu spielen.“

Mit Rad und Ranger unterwegs
Ebenso aktiv geht es nach dem Kanufahren weiter. Die Teilnehmer erkunden die Umgebung an den Nachmittagen auf eigene Faust zu Fuß oder mit dem Rad. Und an einem Tag steht auch eine gemeinsame Radtour auf dem Programm. Die Jugendherberge Lübben ist gut ans Radwegenetz angeboten, und die Gruppenfahrt ganz bewusst ins Programm integriert:
„Beim Paddeln sind die Arme viel im Einsatz“, sagt Herbergsvater Steffen Regel. „Wir wollen dazu einen Ausgleich schaffen und haben uns für eine Radtour entschieden, da sich bei ihr wieder andere interessante Seiten des Spreewalds entdecken lassen.“ In Begleitung eines Rangers treten die Teilnehmer kräftig in die Pedale und erfahren unterwegs viel über die Besonderheiten der Natur. Für die nötige Stärkung vor und nach den aktiven Einheiten sorgt das Küchenteam der Jugendherberge Lübben. „Ich habe schon vor meiner Reise gehört, dass das Essen hier sehr gut sein soll, und fi nde das bestätigt“, so Andrea Requardt. Die Jugendherberge legt Wert darauf, ihren Gästen leckere und gesunde Mahlzeiten zu bieten. Dazu gehört ein reichhaltiges Salatbuffet ebenso wie original Spreewälder Gurken in allen Variationen – die Spezialität der Region.

Venedig im Taschenformat
Nach vielen aktiven Stunden gibt es am letzten gemeinsamen Tag eine Belohnung für die sportlichen Gäste: Eine mehrstündige Fahrt mit einem Spreewaldkahn führt nach Lehde. Das kleine Dorf war lange nur über das Wasser zu erreichen. Auch heute noch dominieren die Spree und eine Vielzahl kleiner Kanäle das Bild, und Theodor Fontanes Beschreibung in den „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ könnte aus einem aktuellen Reiseführer stammen: „Es ist die Lagunenstadt im Taschenformat, ein Venedig, wie es vor 1.500 Jahren gewesen sein mag, als die ersten Fischerfamilien auf seinen Sumpfeilanden Schutz suchten. Man kann nichts Lieblicheres sehen als dieses Lehde, das aus ebenso vielen Inseln besteht, als es Häuser hat.“ Eigene Muskelkraft ist bei der Anreise ausnahmsweise nicht gefragt: Die Teilnehmer lassen sich fahren und können sich entspannt zurücklehnen, die Natur genießen und die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren lassen. „Für mich war die Kahnfahrt ein schöner Abschluss und eine willkommene Gelegenheit, noch einmal mit der netten Gruppe zusammen zu sein“, so das Fazit von Mechthild Sommer-Großheim.

Jugendherberge Lübben

Tel. 03546 3046, E-Mail: jh-luebben@jugendherberge.de
Die Jugendherbergen haben viele weitere Aktivprogramme im Angebot. Mehr Informationen zu Aktivprogrammen gibt es im Reisekatalog, unter www.djh-reisen.de und über die Hotline 05231 7401-10.


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02.05.2009 Die Kochprofis - Einsatz am Herd

02.05.2009 Die Kochprofis - Einsatz am Herd

Deutschlands Küchen müssen revolutioniert werden! Egal, ob das Küchenpersonal macht was es will oder der Chefkoch schon längst keine neuen Ideen mehr hat - die Kochprofis Ralf Zacherl, Martin Baudrexel, Stefan Marquard und Mario Kotaska krempeln alles um. In dieser Folge rücken die Kochprofis dem Essen in einer Jugendherberge zu Leibe. Jeder hat es selbst erlebt und jeder denkt mit Grauen daran zurück: An und für sich waren die Ausflüge während der Schulzeit ja eine gewollte Abwechslung. Keine Matheaufgaben, keine langweiligen Diktate - der Haken: leider auch oft kein genießbares Essen. Bei den Kochprofis Stefan, Ralf und Martin werden da ebenfalls Erinnerungen wach: Sie selbst mussten bereits katastrophale kulinarische Verhältnisse in Jugendherbergen über sich ergehen lassen. Nun ist es ihre Aufgabe, dies Anderen zu ersparen. Auch wenn in der Jugendherberge Lübben mitten im Spreewald alles bei Weitem nicht so schlimm ist, wären die Schüler und Wanderer, die es hierher verschlägt, etwas mehr Abwechslung und Geschmack auf dem Teller gegenüber nicht abgeneigt. Küchenchefin Helga schwingt hier zwar sehr routiniert und mit viel Liebe den Kochlöffel. Ein Tagessatz von 1,20 Euro pro Gericht ermöglicht jedoch nicht gerade Speisen vom Feinsten. Zumindest dachte sie das bis jetzt. Die Kochprofis wollen ihr zeigen, dass man auch mit kleinem Budget richtige Leckerbissen zaubern kann. So, 03.05. um 15:00 Uhr rtl2


Aktivurlaub Spreewald

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